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Public-Relations-Forum - Fragen an Kollegen - Wege für den Einstieg. » Neue Antwort erstellen

Paul Murray
Schreiber

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Anmeldedatum: 21.06.2007
Beiträge: 7

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Beitrag 10.07.2007, 18:13   Wege für den Einstieg.
      



Hallo zusammen,
könnt ihr mir einmal sagen was die Wege sind um richtig in den PR-Bereich einzusteigen?
Wie ist es wenn man in einer PR-Agentur eine Ausbildung zum Bürokaufmann für Bürokommunikation macht?
Kann man sich da irgendwann auch zu einem führenden Angestellten mausern?
Denn nach der Ausbildung kann man sich ja auch sehr gut weiterbilden, z.B zum Betriebswirt etc.

Gruß



Ulf-Hendrik Schrader
Administrator

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Anmeldedatum: 07.09.2006
Beiträge: 37
Wohnort: Hannover
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Beitrag 13.07.2007, 15:29   Aufstieg in einer PR-Agentur
      



Hallo "Paul Murray",

wenn sich ein Bürokaufmann zum Betriebswirt weiterbildet, wird er - sofern seine Agentur groß genug ist - sicherlich aufsteigen können. Aber wohl nur im kaufmännischen Bereich. Ihre Ausgangsfrage nach den Wegen "um richtig in den PR-Bereich einzusteigen" zielt aber wohl auf etwas anderes ab:

PR-Berater (gerne auch mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund) wird man im Zuge eines Entwicklungsprozesses vom Volontär, Trainee oder einfachen PR-Assistenten über den Junior-Berater bis hin zum PR-Berater mit einigen Jahren Beratungserfahrung am Kunden.
Oder im Rahmen einer i.d.R. einjährigen Ausbildung mit anschließender Prüfung. Eine Übersicht entsprechender Institute, die auch nebenberuflich absolvierbare Lehrgänge anbieten, finde Sie in der Linkliste der PR-Toolbar.

Wie sehen das die Kollegen?



Paul Murray
Schreiber

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Anmeldedatum: 21.06.2007
Beiträge: 7

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Beitrag 14.07.2007, 07:03   
      



Hallo, danke für die Antwort.
Sie sagten weiterbilden zum Betriebswirt.
Da gibt es ja die Möglichkeiten an der Hamburger Fern Akademie ein Fernstudium zum Betriebswirt zu machen. Wäre das ein guter Schritt? (Das könnte ich eben schon neben der Ausbildung machen.)
Da wäre noch die Frage ob es nicht sinnvoller wäre gleich ein Fernstudium zum Medienbetriebswirt zu machen?

Aber generell bin ich doch jetzt etwas enttäuscht.
Ich wusste nicht dass man über diese Schien so gut wie gar nicht in die PR-Welt reinkommt.

Denn sehe ich das richtig, in anderen (rein wirtschaftlichen Betrieben) ist es durchaus möglich dass man als Bürokaufmann mal ein hoher Angestellter wird, der eben die Aufgaben des normalen Betriebes hat.



Ulf-Hendrik Schrader
Administrator

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Beitrag 16.07.2007, 09:49   Aufstieg in einer PR-Agentur
      



Wieso besprechen Sie das eigentlich nicht mit Ihrem Vorgesetzten bzw. der Agenturleitung? Dort kennt man den absehbaren Bedarf und das geforderte Qualifikationsprofil. Und Sie erfahren, wie man Ihr Entwicklungspotenzial einschätzt. Wenn Sie in Ihrer jetzigen Aentur aufsteigen wollen, wüsste ich keinen besseren Weg.
Grundsätzlich würde ich aber dabei bleiben: Für eine Beraterposition braucht es die passende PR-Qualifikation und den Betriebswirt werte ich da eher als Zusatzqualifikation. Es gibt auch sehr gute PR-Fernstudiengänge, vielleicht orientieren Sie sich auch mal in diese Richtung?



PR Newbie
Vielschreiber

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Beitrag 19.07.2007, 06:16   Re: Aufstieg in einer PR-Agentur
      



Hallo,

ich versuche grad zu verstehen, in welche Richtung Murray möchte. Er sagt, er würde Betriebswirt werden wollen, vielleicht will er ja in die Geschäftsführung und weniger den PR-Beruf selbst ausüben?
Das war seinen Ausführungen nämlich nicht zu entnehmen. Vielleicht will er statt Senior PR-Berater/ Senior PR-Consultant einfach nur der Chef werden, das ginge ja mit harter Arbeit über die kaufmännische Schiene...

Wenn es tatsächlich so ist, würde ich ein Privatstudium an der UMC POTSDAM vorschlagen, die integrieren Kommunikation sehr stark in ihre doch meist BWL-lastigen Studiengänge. Dort liegt der Schwerpunkt auf Werbung, Kommunikation und Marke.

Also viel Erfolg!



Paul Murray
Schreiber

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Beiträge: 7

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Beitrag 01.03.2008, 08:27   
      



Ich hatte dieses Forum ganz aus den Augen verloren. Wegen der Ausbildung habe ich es mir jetzt doch anders überlegt, mache gerade mein Abitur nach und habe dann vor erst studieren, eben den klassische Weg in die PR Welt zu gehen.

Hier wurde der weg vom Volontär, Trainee oder einfachen PR-Assistenten über den Junior-Berater bis hin zum PR-Berater genannt. Was wird aber von einem Volontär bzw. Trainee erwartet? Also was sollte man davor idealerweise studiert haben?

Gruß



Ulf-Hendrik Schrader
Administrator

Administrator

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Beiträge: 37
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Beitrag 10.03.2008, 16:30   Was sollte man studieren?
      



Na, ideal wäre natürlich ein Studium der Public-Relations oder Kommunikationswissenschaften. Grundsätzlich finden sich in der PR aber Absolventen so ziemlich aller Fachrichtungen: Germanisten, Soziologen, Politilogen, Geographen, Kunsthistoriker, Betriebswirtschaftler etc.

Für einen Bewerber spricht dann meiner Ansicht nach auch nicht so sehr sein Studienfach (obwohl Betriebswirtschaftliche Kenntnisse sehr förderlich sind), sondern die während des Studiums in Praktika gesammelten Erfahrungen. Ich persönlich fände bei Bewerbern ideal:

- zwei-drei Praktika in PR-Agenturen, gerne auch ins in verwandten Bereichen wie Werbung und Event
- ein-zwei Praktika in Unternehmenspressestellen
- ein-zwei Praktika in Redaktionen

Wenn dann auch noch der Studienabschluss gut ist, steht einem Traineeship nichts im Wege.



PR Newbie
Vielschreiber

Vielschreiber

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Beiträge: 44

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Beitrag 11.03.2008, 06:33   Re: Was sollte man studieren?
      



Ulf-Hendrik Schrader hat Folgendes geschrieben:
Na, ideal wäre natürlich ein Studium der Public-Relations oder Kommunikationswissenschaften. Grundsätzlich finden sich in der PR aber Absolventen so ziemlich aller Fachrichtungen: Germanisten, Soziologen, Politologen, Geographen, Kunsthistoriker, Betriebswirtschaftler etc.

Ich finde die Beschränkung auf ein Studium ist ziemlich einseitig. Menschen, die vielleicht studiert haben, aber dann abbrechen mussten, aus welchen Gründen auch immer, sind, aus meiner Sicht, genauso geeignet und haben auch Biss - die praktischen Erfahrungen und das theoretische Wissen bezogen auf das Arbeitsfeld, in das man möchte, müssen stimmen.


Ulf-Hendrik Schrader hat Folgendes geschrieben:
Für einen Bewerber spricht dann meiner Ansicht nach auch nicht so sehr sein Studienfach (obwohl Betriebswirtschaftliche Kenntnisse sehr förderlich sind), sondern die während des Studiums in Praktika gesammelten Erfahrungen. Ich persönlich fände bei Bewerbern ideal:

Mir wäre praktische Erfahrung wichtiger, als das Studium und die Abschlussnote. Zählen tut doch im Endeffekt, ob jemand mitdenkt und anpacken kann. Wenn jemand die ganze Zeit alles verklausuliert, was manche Studierende gerne tun, abhängig natürlich vom Fach, dann kann man, trotz Praktika nichts mit denen anfangen. Wobei ich aber die Wichtigkeit des Denkprozesses nicht in Abrede stellen will damit - der gehört auf jeden Fall dazu, aber auch Leute mit Realabschluss und guter Ausbildung, können Denken, nicht nur Menschen, die "studiert" haben. Smile

Ulf-Hendrik Schrader hat Folgendes geschrieben:

- zwei-drei Praktika in PR-Agenturen, gerne auch ins in verwandten Bereichen wie Werbung und Event
- ein-zwei Praktika in Unternehmens-Pressestellen
- ein-zwei Praktika in Redaktionen

Aha, erst guten Abschluss fordern, aber auch tausend Praktika absolvieren - so ernst kann der [der Studierende an sich] das aber mit dem Studium nicht gemeint haben. Bei so vielen Praktika, kann nicht wirklich fürs Studium gelernt werden. Oder das Studium dauert und das ist ja auch nicht gerne gesehen - teilweise ein Ausschlusskriterium. Das ist ein Widerspruch, meinen Sie nicht, Herr Schrader? Ein Wunschdenken.

Ulf-Hendrik Schrader hat Folgendes geschrieben:

Wenn dann auch noch der Studienabschluss gut ist, steht einem Traineeship nichts im Wege.

Welche Aussage hat ein guter Abschluss in Wirklichkeit - aus meiner Sicht, sagt das nichts über die menschliche, praktische und fachliche Kompetenz eines Bewerbers - es ist viel mehr nice to know, insbesondere, wenn das Studierte nicht in den Job direkt einfließt. Natürlich wissen ehemalige Studenten wie man sich Informationen beschafft, aber das ist etwas Gelerntes, was auch jemand ohne Studienabschluss leisten kann.


Ehrlich gesagt, nervt mich, dass ein Studium wichtig ist. Wieso sollte ein Studium der Geschichtswissenschaft eine Relevanz haben in einer PR-Agentur, die sich mit Lifestyle-Produkten oder mit IT-Themen auseinandersetzt. Also dass soll natürlich jemand verstehen.
Klar, sicher kann ein Geschichtler das Produkt in seine zeitliche Relevanz einordnen und Zusammenhänge herstellen, aber hat das einen ernsthaften Nutzen für das Traineeship oder die Tätigkeit als PR-Berater in einer Agentur?
Im Tagesgeschäft dominieren doch ganz andere Aufgaben und Tätigkeiten, die, meiner Ansicht nach, keinerlei Studium erfordern, sondern nur eine ausgeprägte "Hands on Mentalität".

Wenn ich AgenturinhaberIn wäre, würde ich wert legen auf einen gewissen Biss. Wie kam der Bewerber zum Thema PR. Was hat er für seine Karriereziele getan. Wie viel praktisches und theoretisches Wissen/Kenntnisse/Erfahrungen bringt er/sie mit. Hat er zudem nebenberuflich ein PR/Marketing-Abendstudium besucht. Für mich würden solche Themen mehr zählen, als ein Studium. studieren kann jeder, irgendwie. Aber sich durchschlagen und wissen, was man möchte das ist nicht so einfach und seine Ziele auch über Umwege zu erreichen, das finde ich beeindruckender!
Ich bin davon überzeugt, dass jeder alles werden kann! Vielleicht bin ich da IdealistIn.aber wenn der Wille vorhanden ist und der Spaß, dann sollten keine Steine in den Weg gelegt werden.

That´s what i think! Wink



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