Wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit Ihres Dienstleisters für die Medienbeobachtung? |
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Ulf-Hendrik Schrader
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28.10.2006, 15:13 Zuverlässigkeit der Medienbeobachtung
Mich bewegt seit vielen Jahren die - nach meinen Erfahrungen - bei allen Dienstleistern ähnlich hohe Unzuverlässigkeit in der Medienbeobachtung. Klar, Lektoren sind auch nur Menschen, mit den üblichen Schwächen. Da kann schon immer mal ein Clipping übersehen werden.
Aber wenn wir deswegen kontinuierlich auf gefühlte 25% bis 30% aller Veröffentlichungen verzichten müssen, ist das eigentlich nicht akzeptabel. Denn schließlich ist die nachgewiesene Medienresonanz nach wie vor ein wesentlicher Indikator für den Erfolg unserer Arbeit.
Jede nicht nachgewiesene Veröffentlichung verändert die Wahrnehmung unserer Leistung durch den Auftraggeber und hat somit auch Einfluss auf die Höhe des PR-Budgets oder ggf. vereinbarte Prämien.
Lösungen? Eine Möglichkeit wäre, grundsätzlich mit zwei großen Dienstleistern parallel zu arbeiten, von mir aus mit Ausschnitt und Observer. Aber das kann es ja auch nicht sein.
Was wäre, wenn die Ausschnittsdienstleister künftig nach dem 4-Augen-Prinzip vorgingen, also die Anzahl ihrer Lektoren verdoppelten, um so die Zuverlässigkeit auf vielleicht 85 bis 95% zu heben? Dann würde ein Zeitungs-Clipping statt 0,90 Euro möglicherweise 1,80 Euro kosten. Hm, mir wäre es das wert.
Was denkt Ihr Kollegen darüber? Würde sich solch ein Angebot mit deutlich höherer Trefferquote am Markt durchsetzen können? Vielleicht können sich ja auch die Dienstleister selbst zu Wort melden und Ihre Konzepte darlegen. Das wäre spannend!
eastside_KaiSchmid
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02.11.2006, 17:32 Medienbeobachtung inhouse
Offensichtlich können die Medienbeobachtungsagnturen gar nicht alles finden.
Und wenn - so war´s bei uns - dann verspätet oder wir bekommen eine Schwarz/Weiß-Kopie. Da wir aber nahezu alle relevanten Zeitschriften bekommen, beobachten wir nun selber. Das ist letztendlich doch effektiver und billiger!
Im Zeitungsbereich funktioniert das natürlich nicht.
Ulf-Hendrik Schrader
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02.11.2006, 18:11 Medienbeobachtung inhouse vs. extern
Stimmt, Inhouse-Beobachtung ist eine sinnvolle Option, wenn es sich um einen überschaubaren Medienkreis handelt. Nehmen wir aber mal Produkt-PR im Lifestyle-Segment oder Verbraucherthemen, da vergrößert sich der Medienkreis im nu auf einige hundert Magazine, Zeitschriften, Online-Portale, TV-Formate usw. Ohne einen Medienbeobachter lässt sich das nicht bewältigen.
Und da taucht sie dann wieder auf, die Frage nach der Zuverlässigkeit. Würden Sie den doppelten Preis für Medienbeobachtung zahlen, wenn Sie dadurch die Sicherheit einer (fast) lückenlosen Erfassung von Veröffentlichungen hätten?
eastside_KaiSchmid
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02.11.2006, 18:15 Re: Medienbeobachtung inhouse vs. extern
ich schon, aber am Ende des Tages muss es ja der Kunde zahlen...
Und wenn die Agenturen für den doppelten Preis auch 99,99 Prozent Quote anbieten können, kann man sich das ja noch immer überlegen...
Dr. Ralf Grünke
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10.05.2007, 13:28 Re: Zuverlässigkeit der Medienbeobachtung
Oft hilft es auch schon, die Medienbeobachter vorab auf besondere Anlässe und eventuelle regionale Schwerpunkte hinzuweisen. Hierdurch erhöht sich die "Ausbeute" erfahrungsgemäß.